Heute morgen seh ich aus wie ein Streuselkuchen. Nicht etwa, weil wir Mücken im Schiff gehabt hätten heute Nacht - nee, es kommt vom Waldspaziergang gestern. Da sind die Vampire über uns hergefallen, so heftig, dass mir das Blut nach nem Stich von der Kniekehle über die Wade in den Schuh gelaufen ist. Okay, vielleicht nicht ganz bis in den Schuh ... aber ich les halt viel Krimis!
Es kommt die gute Retterspitz-Stichsalbe zum Einsatz - die ist perfekt bei Stichen!!
Für uns gehts heute mit dem Auto nach Neustrelitz - einkaufen. Wir sind lebensmittelmäßig ziemlich abgebrannt. Keine Milch mehr, die man aufschäumen kann, keine Erdbeeren, kein Salat, Trinkwasser alle - die ganzen 180 Liter!
Wir stürmen also den Edeka in Neustrelitz - oh Wunder, trotz Wochenende ist ziemlich wenig los hier.
Das Schwierigste am Großeinkauf ist für mich das Einsortieren in den Kühlschrank - UND in meinem Hirn abzuspeichern, wo ich was im Kühlschrank finde ohne alles wieder umräumen zu müssen. Irgendwie klappt das immer ganz gut!
Sobald alles im Schiff verstaut ist, legen wir ab - wir wollen ankern. Kaum sind die Leinen los, spür ich einen ätzenden Schmerz an der Fusssohle. Irgendwas hab ich mir eingetreten, oder was auch immer - es blutet und das nicht zu knapp. Von der Plicht bis in den Salon gibts eine ordentliche Blutspur. Ich greif mir das nächst Geschirrtuch und binds mir um den Fuss, leg den Fuss hoch und warte ab, bis der Anker liegt. Dann schaut Cheffe am Fuss, was los ist. Vielleicht steckt noch was Eingetretenes im Fuss. Die Operation beginnt - MIT Beleuchtung!
Dem Chef geht trotzdem kein Licht auf - er findet nix! Desinfiziert aber alles sorgfältig und verpflastert meinen Hax.
Jetzt kann der Ankerschlendrian beginnen! Baden und lesen, später grillen.
Fazit des Tages:
- Im mecklenburger Wald, damit ihrs wisst,
is schon Oktoberfest!
- Moskitos jubeln: "Ozapft is!"








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