Der Wetterbericht hat für heute sehr windarme Verhältnisse vorhergesagt. Drum düsen wir heute übers Stettiner Haff. Eine lange Strecke liegt vor uns bis Stettin, denn der Zwischenstop in Ueckermünde fällt für uns aus. Es ist Haff Sail - da isses Essig mit Liegeplatz und ein Trubel ohne Ende. Dann lieber lange fahren.
Zuerst dürfen heut früh die Buben in den Wald - auch für sie wirds eine lange Fahrt. Anschließend Motorraumcheck - da musss ja alles passen, wenn sich zu Dritt drum gekümmert wird!
Punkt 6 Uhr legen wir ab bei schönstem Wetter und wenig Wind - perfekt!
"Wo denn?"
Demnächst wirds hier zu Land und zu Wasser zu Behinderungen kommen, denn es müssen Reparaturarbeiten durchgeführt werden.
Nach der Brücke wird der Mast wieder gestellt. Drum verpass ich den Seeadler des Tages. So ganz auf die Schnelle erwisch ich ihn noch, aber leider nicht mehr ganz scharf.
Kurz drauf kommen die Reste der Eisenbahnbrücke Karnin in Sicht.
Irgendwie spooky Aussichten auf dem Wasser ...
Auf dem Weg übers Haff kriegt Cheffe sein Frühstück und die Buben auch. Die schlummern danach seelig - Cheffe eher nicht!
Die riesigen Fahrwassertonnen des Haffs tauchen auf - Brama Torowa
Und mit ihnen taucht noch was Anderes Großes auf. Die SPIRIT - ein Containerschiff
Stettin - Industrie an Historie
Unser Liegeplatz ist gleich gefunden - und - Überraschung!! Wer liegt schon da im Hafen? Die BLAUBÄR ausm Claassee.
Die Marine ist in Stettin stark vertreten - Tag des offenen Schiffs ist heute.
Am Steg wird erstmal mit den Blaubären geschnackt, aber nicht lang, denn die Buben müssen jetzt echt raus. Die Beiden waren eh soo brav!! Leider kann ich ihnen kein tolles Sausi geben - Stettiner Marina mit Riesenparkplatz im Anschluss und Museum - kaum was Grünes in Sicht! Morgen, da dürfen se wieder sausen! Nach der Hunderunde koch ich zackig - bei mir droht akute Unterzuckerung. Woran merkt mans? Ich werd stinkgrantig! Spaghetti gehen fix und ebenso fix schaufel ich sie in mich rein und bin jetzt frisch gestärkt für einen kleinen Fotorundgang. Nur bisschen um die Marina rum.
Das neue maritime Museum - genau hier liegen wir!
Mit Blick auf die Hakenterrasse genau gegenüber,
Cheffe hatte in der Zwischenzeit Stress. Ein Segler wurde in die Marina geschleppt. Mit Vollgas! Kurz vor unserem Steg macht das Schleppfahrzeug einen Schlenker, lässt die Leine los und der Segler schießt mit einem Affenzahn auf die Silencio zu. Cheffe kommt gar nicht so schnell raus, wies es bräuchte - um ein Haar hätts ne Havarie gegeben. Aber der Segler wird von unserer Vorleine aufgehalten, ein Mann vom Segler wollte scheints auf den Steg springen, Ziel verfehlt, lag dann zwischen Steg und Schiff im Wasser und wird von Cheffe auf den Steg gezogen. DAS hätt jetzt mal alles ganz blöd laufen können!! Glück is mit die Doofen!
Fazit des Tages:
- Vorhergesagt waren Max 2
- geworden sind's VIEL mehr als 3.
- Doch wir warn schnell ... den Frachter im Genick,
- sind wir mit wenig Wind durchs Haff - zum Glück!





















































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