Über Nacht waren wir allein! 2 Angler waren da, die einen ziemlich großen Hecht erwischt haben - den hätten sie uns gleich gegeben für die Pfanne. Leider musste ich ablehnen, ihr wisst ja, Cheffe isst keinen Fisch und ich hab noch nie Hecht zubereitet. Also nein danke!
Morgenstimmung am Kanal ...
Hundegassi mit Gemecker ...
Pünktlichst um 7 öffnet der Schleusenwärter für uns die Tore im Unterwasser - wir schleusen allein, ratzfatz sind wir oben und können weiterfahren.
Wunderbar einsam sind wir unterwegs ...
Schleuse Diemitz - da liegt ein riiiiesen Hausboot, 13,50 Meter lang. Die Hausbootler hams verschlafen nach vorne zu fahren. Jetzt liegt da das Charterschiff das vor uns hergefahren ist. Wir fragen im Vorbeifahren, ob die Hausbootler mitschleusen wollen. Nö, sie hättens nicht eilig, und wollen sich auch nicht zu dritt reinquetschen in die Schleuse.
Okay, auch gut! Is ja rein gar nix los!
Unser Vorfahrer und wir fahren ein, dann ruft der Schleusenwärter 2 Kanuten rein und dann sieht er, dass das Hausboot losmacht. Die wollen allerdings nur vorrutschen - der Schleusenwärter allerdings hat anderes im Sinn. ER will, dass das Hausboot einfährt - JETZT!
Dafür müssen der Vorfahrer und wir in der Schleuse weiter nach vorne rutschen und die Kanuten dirigiert der Schleusenwärter neben die Silencio. Nicht besonders angenehm für Kanuten neben 20 Tonnen Stahl in der Schleuse zu liegen. Bis das Hausboot, das die komplette Breite der Schleuse ausfüllt fest liegt, dauerts ne ganze Weile. Zeit für ein Schwätzchen mit den Kanuten. Sie fühlen sich gut aufgehoben neben der Silencio ... "Bei euch sieht das sehr routiniert aus!"
Zum Dank dürfen sie sich an unsere samtbezogenen Langfender kuscheln - was die Kanuten sehr zu schätzen wissen. Samtbezug am Fender? JAAA, SOWAS gibbet auf der Silencio!! Aber nur, weil der Gummi dieser Fender irgendwie weich und "Babbig" wird in der Sonne - eklig anzufassen und immer eingesaute Bordwände.
Die Diemitzschleusung dauert also am längsten heute, und es is egal für uns, wir machen für heute ja eh schon wieder Schluss. Im nächsten See - dem Vilzsee - ankern wir. Direkt vor dem Steg von Pomm de Meck - die neue Ciderlieferung steht an!
Bis Tobias Zeit hat, baden wir im See. Es dauert nicht lange, da hört mans am Steg klappern - ahaaa - Cider im Anmarsch ...
Es ist nur ein kurzes Stück zu rudern - an der Badeplattform legt Tobias an und übergibt die wertvolle Fracht. Immer zu einem netten Schwatz aufgelegt, macht Tobias seinen Kahn an der Silencio fest und wir schnacken gemütlich in der Plicht bei einem kalten alkfreien Bier. Gibt auch immer was Neues zu erfahren von Tobias, der hier in der Gemeinde sehr engagiert ist. Die neue Umgehungsstrasse in Mirow könnte jetzt nach jahrelangem Rechtsstreit endlich im Herbst an den Start gehen. Das wär ein Segen für den Ort!
Das Restaurant REGOLIN hat einen neuen Pächter, mal sehen ob das was wird!? Schwer hier am Ort, und auch als Nachfolger des Regolin. Das Regolin wurde von einem Ehepaar betrieben und die junge Frau ist im Winter verstorben. Der Mann kann und will es alleine nicht weiter betreiben. Die Küche war sehr gut und wer hier Fuss fassen will, muss in meinen Augen bisschen was Außergewöhnliches bieten. Sonst fährt keiner nach Diemitz.
Nach den neuesten Neuigkeiten rudert Tobias wieder heim - samt Leergut und wir stellen schon mal die ersten Flaschen Cider kalt.
Den Nachmittag über bleiben wir hier vor Anker - später legen wir uns in den Wartebereich der Schleuse Diemitz - abends gehts nämlich in die SCHEUNE zum Essen - mit Grit und Peter Schmitt.
Die Hunde sind übrigens mega geplättet heute, es ist saumäßig heiß!
Fazit des Tages:
- Tobias rudert übern See,
- Cider geliefert, Leergut adé.
- Im Kühlschrank geht der Vorrat aus,
- Hauptsach genügend Cider is wieder im Haus!




























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