Die Seenotretter

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Samstag, 1. April 2023

3. Wassern und so

Fängt ja gut an hier - schon der dritte Blogtag trudelt mit Verspätung ein. Aber besser so als gar nicht - oder!?

Also Morgenrunde mit den Buben im Ludorfer Park ...


Stare sind auch schon wach - oder hab ich ihn etwa geweckt? Er schimpft lautstark aus seinem Domizil.

Herr Storch is auch schon wach und während wir beim Frühstück sitzen, toupiert sich der Herr, in freudiger Erwartung seiner Holden, die Frisur.

Um 10 wartet die Madame schon am Kranbecken und wird auch ziemlich zügig zu Wasser gelassen. 



Aber dann, dann läufts nicht mehr ganz so zügig! Wie in jedem Jahr funzt es nicht mit dem Kühlwasser - diesbezüglich hat die Madame einen Konstruktionsfehler und es dauert immer, bis beim Start das Wasser hinten rausblubbert. Heute dauerts ewig! Der neue Motorentechniker gibt wirklich alles und bringt die Chose nach einer Ewigkeit doch noch in Gang. Der Vorteil bei der Gschicht is - ich kann schon mal mit Indoorputzen anfangen. Eigentlich perfekt. Nachdem die technischen Themen erledigt sind, legen wir die Madame an die Spundwand direkt nebens Kranbecken - der perfekte Platz, um auf direktestem Weg unser ganzes Gerödel vom Auto in die Silencio zu befördern. Im Nu is alles drin!



Mittendrin im Chaos die zwei Buben - endlich raus aus der Autobox - da kriegen sie ein fettes Kaustangerl.

Das große Räumen kann beginnen ... aber erst fahren wir an unseren Liegeplatz, Steg 4 - Hüttenflair inklusive!


Am Marinaweg is leider nix mehr zu sehen von Flair. Alles Baustelle, alles gerodet, kein Baum, kein Strauch, kein Gar nix. Nur Ödnis soweit das Auge reicht!




Kann man gespannt sein was draus wird!
Auf der Silencio beginnt jedenfalls das große Räumen. Die Buben sortieren sich zusammen - klein und kompakt, damit sie nicht im Weg umgehen.


"WAS ist eigentlich hier los??"



Ich glaube Jack hat vergessen, dass er schon mal hier war.


Was er scheints nicht vergessen hat ist die Tatsache, dass er als Welpe über die Stufen an Bord getragen wurde und bisher nie selber ins Schiff und ausm Schiff raus gesprungen ist.
Und DAS macht er jetzt auch nicht. Jack verweigert vor dem Sprung. Nicht mal ein Würschtl vor der Nase hilft bei der Problemlösung. Im Moment hilft nur - Rettungsweste an und Captain Jack raus, rein, raus zu hieven. 
Auch in diesem Punkt hießt es - Schau mer mal was draus wird!?

Abends sind wir gleich zum Essen auf der SISU eingeladen - sehr willkommen, wenn den ganzen Tag Action ist. UND wir werden SISUs erst wieder nach unserem Ostseetörn treffen. Während wir nächste Woche abdüsen, gehen SISUs auf Flusskreuzfahrt und schippern über die Donau und im Mai kreuzfahren sie noch nach Oslo. Die SISU bleibt allein daheim.

Fazit des Tages:

- Der Jack ist ein Gewohnheitstier,
- verlässt nicht springend sein Revier.
- Mit Würschtl isser nicht erpressbar,
- vielleicht gangs mit am Schnapserl besser!?!?


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