Die Seenotretter

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Freitag, 7. April 2023

10. Von Diemitz Schleusenwartebereich bis Himmelpfort, Bootshaus am Stolpsee

Morgens in Diemitz - Raureif. Ja wer hätts gedacht ... es hat ja auch Minusgrade. Schon wieder! 

Mit Jack nehm ich heut mal ne andere Sausiroute - heute im Angebot: Waldrand und Wiesenweg. 

Voller Überblick über Alles! Vor Allem Jack hat den Überblick über ALLES!



Plötzlich rauscht er ab - ich denk mir noch, warum rennt der denn so!?!? Und was denk ich noch? Sch... ich hab meine Pfeife vergessen. Jack ist hinter irgend einem kleineren Getier her, kein Has, kleiner ... und ich ohne Pfeife. Da hilft nur noch das Abbruchsignal - STOP!! - Was soll ich sagen? - Augenblicklich bremst der Jack, dreht um und kommt zu mir. Ich bin megabegeistert!
Wir drehen um und treten den Heimweg an. Es begegnet uns eine Frau mit Hund, lässt ihren aber nicht einfach laufen, sondern fragt ob die beiden zusammen spielen dürfen. Ja klaro - und schon beginnt die Megasause. Jacks Kumpel ist ein Drahthaar/Vizsla/Mix und hat irres Temperament. Die beiden powern sich richtig aus.



Am Ende trabt ein halb komatöser Jack mit mir zum Schiff zurück.
"Oh Mann - der hat mich platt gemacht!"



Oh, eins hab ich vergessen - am Biberhof steht ein Teil rum ... ich wunder mich über die Form dieses Clohäuschens??? 


Aber - es IST gar kein Clohäuschen! Es ist ... ein Planetarium! 


Punkt 9 öffnet die Schleuse für uns ihre Tore. Hinter uns drein fährt noch ein Schiff, das auch mit uns im Schleusenwartebereich übernachtet hat. Ein privater Kuhnledampfer unter schweizer Flagge - LE ROI BABAR. Also der Barbarenkönig? Nee, eben NICHT!!


S'gibt allerdings auch in Aix-les-Bains einen Herrenfriseur der so heißt. Wir schleusen gemeinsam runter, das Tor öffnet sich, UND??? Wir fahren aus, die Schweizer nicht!. Die Schweizer müssen erstmal eine Leine kappen, denn sie haben sich an die Schleusenwand gehängt. Da geht NIX mehr - hilft nur noch Leine durchschneiden. Nach einem glatten Schnitt fahren sie wieder hinter uns drein.


Allerdings halten sie gut Abstand zu uns, so dass Cheffe per Funk nachfragt, ob sie die nächste Schleuse mitfahren wollen.


Na, dann wär das auch geklärt.
Die Hunde rollen sich genüsslich im Salon ein ...


... für Cheffe und mich isses heute ungemütlich. 5 Schleusen fahren wir heute bei Nieselregen und 4 Grad.
Da holt der Chef doch glatt die olle Kapp mit Ohren raus.


Von unterwegs gibts keine Fotos, außer der Schleusenkatze in Strasen ...


... und einem Zelt mit Kaminofen am Campingplatz Canow.


Das brauchts zur Zeit schon beim Zelten. Sind aber auch schon Kanuten da mit kleinen Zelten OHNE Heizung. BRRR, mir gangst ... bei DEM Wetter vergeht mir sogar fast das Fotografieren!

Unser Ziel - Himmelpfort - erreichen wir am frühen Nachmittag. Mit den Hunden muss ich nicht sofort raus, die Beiden hatten ein tolles Sausi im Wartebereich der Schleuse Steinhavel. Da isses super, mit viel Gestrüpp für eine Suche nach dem Tennisbällchen. Aber auch hier schweinekalt!

Irgendwann geh ich dann doch mit den Buben, is ja auch immer wieder schön hier, auch bei Schietwetter.
Vor diesem Steinhaufen haut der Jack die Bremse rein, stellt die Nackenhaare bis zum Anschlag und verbellt den Steinhaufen. So ne Reaktion hatte ich bei ihm noch nie! Aber - kurz angeschnuffelt und zack, sitzt er auch schon oben druff!



DAS kann der Brändlinger aber auch! Und zwar sehr elegant!


Von da oben kann man auch ganz prima die Silencio sehen - ihr auch? Ihr hockt ja sehr wahrscheinlich nicht auf einem Steinhaufen grade!?


Ich hol se mal näher ran - die Madame.



Nach dem Gassi, gemütlich essen. Fischrestaurant hatte leider keinen Platz mehr für uns - Karfreitag!! Da wollen ALLE Fisch!! Dann eben morgen. Wir bleiben ja in Himmelpfort bis Sonntag.


Fazit des Tages:

- Der König hängt am Fädli feschd,
- die Leine sich nicht lösen lässt.
- Zum Glück ist es ein schweizer Schiff,
- da reicht in Hosensack EIN Griff,
- denn das weiß ja ein jedes Kind,
- im schweizer Hosensack auch schweizer Messer sind!



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