Guten Morgen aus Stolpe - wir haben bestens geschlafen. Kurz vor 6 wecken uns die Buben, macht aber nix, um 6 hätt eh der Wecker geschellt.
Um 7 sind wir alle startklar und machen uns auf den Weg über die Westoder Richtung Stettin - und es soll, sofern der Wind passt, auch gleich übers Stettiner Haff gehen bis Ueckermünde.
Frühstück gibts unterwegs - Florian fährt und Jack überwacht die Kombüsentätigkeiten.
Wetter bedeckt und trocken. Alles sehr idyllisch hier und einsam - außer uns NIEMAND weit und breit!
Die Buben machen sich schlafbereit für die Fahrt - Jack hat ein wunderbares Ruhekissen.
Es handelt sich hier um die Uckermärkische Schauspielbühne Schwedt/Oder.
Industrie hats auch am Rande ...
... Deichsportler sind unterwegs ... Wo denn??
Bei uns an Bord sind unsere, ich hätt fast gesagt Flugbegleiter, auf der Reling gelandet
Wegen der anstehenden Haffüberfahrt bin ich ein wenig aufgeregt - vielleicht lenkt ja Brot backen ab. Wie auch immer, auf jeden Fall riechts im Schiff beim Backen höllisch gut!
Kleine Fotorunde für mich.
Nach ner Dreiviertelstunde fahren wir weiter und verlassen Gartz ...
Noch ist auf unserer Backbordseite Deutschland und an Steuerbord Polen. Das ändert sich aber bald und wir befinden uns in Polen.
Mittags um eins durchfahren wir Stettin. Bis hierhin, und wir sind immerhin schon 6 Stunden unterwegs, KEIN einziges Schiff weit und breit gesichtet. Ganz allein sind wir unterwegs.
Wo is eigentlich unser Jungskipper abgeblieben?? Er is ja bis jetzt fast alles gefahren und am Ende von Stettin hats ihn umgebeamt.
Cheffe wundert sich über neue Geräusche im Schiff, lauscht obs der Motor is - nee, der Jungskipper schnarcht ein ganz klein wenig.
Weil die Windbedingungen auf dem Haff okay sind, sagt Windfinder, starten wir durch Richtung Ueckermünde. Ab übermorgen solls wieder deutlich mehr und für längere Zeit wehen, dann würden wir irgendwo festhängen. Wär ja auch doof.
Meine Aufregung hat sich ja mittlerweile gelegt und zumindest Richtung Haff geht alles ganz ruhig zu.
Da sind sie auch schon, die Riesentonnen - Brama Torowa 1.
Nur ein Schlepper, der mit 20 kmh daher kommt, schmeisst uns eine fette Welle her.
- ich geh sogar unter Deck und mach mir einen Kaffee. Bisschen später würd ich dann doch nicht mehr runter in die Kombüse gehn - Cheffe hat den Kurs gewechselt Richtung Kleines Haff / Ueckermünde, jetzt kommt die Welle von der Seite. Nich sooo angenehm, aber dennoch kein Problem für mich trotzdem am Tisch zu sitzen und schon mal den Blog in die Tastatur zu klopfen. Internet is hier perfekt.
Die Schaukelei hört auch schon bald wieder auf - kann ich noch ein wenig lesen, grade mit Sonne! Alles ganz easy heute, es is sogar noch fast die ganze Wasserfläche frei von Fischernetzen. Das Haff kennen wir bisher nur total vermint mit Netzen.
Einfahrt Ueckermünde
Der Captain checkt die Lage!
19 Uhr liegen wir fest in Ueckermünde - Unterwegs von 7 Uhr bis 19 Uhr mit 40 Minuten Gassipause. Es tät jetzt reichen.
Hunde raus - die waren übrigens mehr als super brav - Spaghetti in Topf schmeissen, Wein einschenken, fertig!
Fazit des Tages:
- Fahrzeit warn der Stunden 11,
- Kilometer 111 - HUNDERTELF!
- Wie gut dass wir ankamen,
An dieser Stelle ...
- Aus-Äpfel-Amen!
































































Wahnsinnsmotive einfach nur großartig und der Jack ist ja ein süßer Knopf. Freu mich schon auf den nächsten Eintrag
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Anita
Das freut mich sehr liebe Anita, bis bald liebe Grüße Edith
LöschenDer Kombüsenwächter…💫🤣 zum knuddeln, besonders das eine Ohr. Apropos, gibbet kein Kompetenzgerangel auffe Silencio? Captain, Captain J, Staff Captain…Smutje…wobei nach Meuterei 🏴☠️ sieht’s nicht aus … C. N. aus W.
AntwortenLöschenKeine Meuterei, für die Stimmung an Bord ist immer der Smutje verantwortlich sagt Cheffe. Liebe Grüße vom Smut
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