Guten Morgen von der Aalbude am Kummerower See.
Heute gehts wiedermal früh los. Wie ihr wisst, brauchen wir zum Frühaufstehen keinen Wecker stellen. Pünktlich um 6 rappeln die 2 Labbis durch den Salon. Heute ja ganz praktisch, sonst, eher nich so!
Der erste Blick aus dem Fenster - sehr vielversprechend!
Im Schlafanzug und barfuß geh ich gleich raus zum Sunuppen. Ergebnis: Prima Sunup-Fotos, scheißkalte Füße. Aber was macht man nicht alles für die Leserschaft. Also los - sunuppen!
Es wird heute sonnig bleiben, wir starten kurz vor 7, weil wir die Brückenöffnung um 9 Uhr in Demmin erreichen wollen.
Bye bye Aalbude.
Herrliche Stimmung unterwegs!
Captain Jack geniesst die Fahrt!
Und zu Zweit guggt sichs noch schöner!
Wir kommen wieder vorbei an der Wildsaukinderstube - aufs Foto krieg ich sie kaum, sie liegen sehr gedeckt hinterm Schilf.
"Ooh, in der Küche tut sich auch was!?"
Unser I. WO meldet Hunger an und ordert ein Wurschtbrot.
Jack hätt auch gern eins, so als offizieller Captain.
"Halloo, Wurschtbrote für ALLE!"
Da hat leider nur der Florian Glück, für Vierbeiner gibbet nix!
"Okay, dann knabber ich halt was Andres an!"
Und dann ratz mer ne Runde!
Ne halbe Stunde vor Brückenöffnung sind wir in Demmin - heißt 30 Minuten dümpeln.
Pünktlichst bedient der Brückenwärter die Zugbrücke.
Nach der Durchfahrt - Angler - wir grüßen freundlich und es ruft uns einer zu: "Dieses Schiff gehört aufs Meer hinauuus!!" Kleiner Ratsch beim Vorbeifahrn, super nett!
Weiter gehts - nächste Brückenöffnung in Loitz um 11 Uhr. Schaff mer locker, wieder Gedümpel bis zur Öffnung.
Geflügel
Ne Stunde fahren wir noch, dann gibts ne Mittagspause in alt Plestlin. Hier lagen wir vor paar Tagen ja schön und einsam ... heute sieht das anders aus. Wohnwagen, Zelt, Auto, Boot ...
... und 2 ältere Herrschaften, die ich fröhlich grüße. In meine Richtung kommt ein höchst unerfreutes: "Hier is noch geschlossen!"
Aber hier steht ...
... Ui. Herzlich Willkommen hört sich irgendwie anders an. Keine Ahnung, wie er mit seinem ganzen Equipment hierhin gekommen ist, an der Zufahrt zum WWRP gibts nämlich ne Absperrung. Nu joo, der Sogse muss fier de Freindlischgeit noch bissche ieben - nä woohr! Ei verbibbsch!
WIR machen hier jedenfalls Pause. Die Herrren kriegen was Deftiges, ich widme mich dem Baiserkuchen.
Die Mittagspause dauert ne Stunde - man könnt glatt die kurzen Hosen rausholen. Allerdings nur im Windschatten.
Auf der Weiterfahrt, neben uns, ein Seeadler. Riesiges Tier, startet grade los als wir vorbeifahren.
Kurz drauf, lässt er sich am Ufer zum Trinken nieder, keine 10 Meter von uns entfernt - beeindruckend!
Bis Stolpe fahren wir nochmal gute 2 Stunden. In dieser Zeit können Cheffe und ich schon mal übers Anlegen nachdenken. Der Wind, der Wind - frischt nämlich schon wieder deutlich auf.
Wir legen uns eine Strategie zurecht. Unser Liegeplatz vom letzten Mal ist frei, Anlegen quasi maßgeschneidert, dennoch anspruchsvoll bei dem Wind.
Hunde raus, "Balkonien" eröffnet - im Windschatten versteht sich. Ich geh nochmal los zum kleinen Standl, wos letztes Mal die Aufstriche gab. Heut gibts frische Eier.
Daheim werd ich schon erwartet.
Fazit des Tages:
- Der Sogse sachd gerne "Ei verbibbsch"
- das is fiern Sogse dybbisch.
- Der Bayer sogt, jo do schaug her,
- do kimmt a roudes Schiff daher.
- Schön wärs, wenns grüßen freundlich wäre,
ob sächsisch oder bayrisch
- s'macht immer gleich ne angenehme Atmosphäre!
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