Die Seenotretter

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Donnerstag, 11. Mai 2023

44. Hiddensee Tag 7

Bisschen bedeckt isses heute, dafür fast schwül warm.

Cheffe ruft vormittags beim Hafenmeister an - entsorgen steht an. Wir müssen allerdings erst testen, ob der Schlauch bis zu unserem Stutzen reicht. DAS tut er leider nicht - ums a...lecken nicht! Heißt für uns, wir müssen ablegen und die Madame einmal umdrehen, damit der Stutzen auf der richtigen Seite ist.

Weil Cheffe diese Aktion schon im Auge hatte, hat er sich dafür den windärmsten Tag der Woche ausgesucht. Die Rechnung geht wunderbar auf!

Die Entsorgungsaktion ist scheinbar eine Spezielle. Ich weiß nicht genau, wie das alles läuft, ICH darf draußen am Start/Stopknopf stehen und auf Anweisung bedienen. Hilfspersonal halt - sowas kann ich gut!

Danach, wieder drehen, dass wir den Windschatten weiter geniessen können, ab mittags solls wieder knattern aus Ost. Wir wollen grade anlegen, da steht am Kai auch Hilfspersonal ... da schau her, Ines und Steffen mit Sohn, Schwiegertochter und Enkelkind. Dass sie alle seit gestern Abend für 3 Tage auf Hiddensee sind wussten wir schon von Birgit. Wir freuen uns SEHR, dass sie uns besuchen. Kurz quatschen am Kai, dann radeln sie weiter und kommen heute Nachmittag zum Kaffee - UND den Prosecco müssen wir auch nachholen. Dafür wars noch bisschen früh. Obwohl, s'wär schon gegangen, aber sie müssen ja noch radeln. Mindestens nach Vitte zur FEWO.

Mit Jack lauf ich mittags die Boddenrunde. Dünner Pulli und ne Weste erweisen sich als viel zu warm, ich schwitze wie verrückt, obwohl der Himmel noch ziemlich bedeckt ist.






Der Ginster fängt an zu blühen.





Während ich den Ausblick bestaune, kommen 2 Damen dahergewandert. "So ein schönes Fleckchen Erde, nicht wahr!? Ihnen steht die Bewunderung dafür ins Gesicht geschrieben!" Ja, so isses, ich geniesse hier jede Sekunde!





Jack wird zum Foto drapiert. Der von Wind und Wetter fast glatt geschliffene Stamm erweist sich als ziemlich rutschig. Krall di eini Jack!


Gar ned so leicht!


Am anderen Ende gehts leichter, da geht sich sogar ein SITZ aus!





Von unserem Weg aus sieht man die "legendäre" Kardinaltonne der Hafeneinfahrt Kloster. Es ist eine Südtonne, heißt also südseitig umfahren. WO genau ist jetzt Süden? DAS scheinen viele nicht zu wissen oder gar überhaupt nicht zu wissen, was diese Tonne bedeutet!
Sie bedeutet NICHT nichts!
Im kleinen Laden am Hafen haben wir bei unserer / meiner Shopppingtour erfahren, dass jeder, ders falsch macht und dort hängen bleibt so ne Tonne als Miniaturfigürchen bekommt. Geschenkt! Und DAS sind pro Saison nicht Wenige, erzählt die Inhaberin und lacht sich halb schlapp!


Mittagessen is draußen - danach such ich mir ein windigeres Plätzchen, sonst halt ichs in der Sonne nicht aus. Hach ja, es gibt wahrlich Schlimmeres als auf Hiddensee zu stranden!
An alle Bayern - passt bloß auf, dass euch die Gummler nicht festwachsen anne Füß!!


Am frühen Nachmittag kommen Ines und Steffen samt mega leckerem Kuchen und Suauerkirschmarmelade. Gemütlich schnacken, wir ham uns ja schon Jaaahre nicht gesehn, ein Gläschen Prosecco trinken, in der Sonne sitzen und das Beisammensein geniessen. Herrlich isses.


Bisschen später kommen dann noch Jessica, Philipp und Carlo dazu - Carlo und unsere Hunde ... ein Herz und eine Seele! Schön dass ihr alle auf der Silencio wart!! Gerne wieder!


Neben uns sind wieder neue Nachbarn angekommen - ein riesiger Dampfer, Marke Affenfelsen. Der Name: GEÖCHT. Ja was bedeutet denn das nun wieder!?!? Es ist - die Umschreibung für einen besonders hässliche, weibliche Person. 
So gesehen passts ja - aber WAS für ein Sch ... Name! Oder?

Unsere gemeinsame Abendrunde führt uns am Strand ein wenig Richtung Steilküste - wunderbare Stimmung.








Fazit des Tages:

- Es is Sommer, Sommer auf Hiddensee,
- daheim Schietwetter, da schippens scheinbar Schnee,
- Hier braucht es kurze Hos und Sonnencreme dazu,
- daheim in Bayern, Pudelmütz und Wollhandschuh.


2 Kommentare:

  1. Ihr habt es aber such so verdient! Genießt es und lasst uns weiterhin teilhaben 😊

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  2. Liebe Edith, Lieber Christian, vielen lieben Dank für diesen schönen Nachmittag bei Euch. Die Getränke waren sensationell. Es ist nimmer wieder schön Euch zu treffen. Leider müssen wir die Insel Samstag verlassen, wünschen Euch aber noch schöne Tage hier.
    Danke für den Tipp Met den wunderschön weichen Decken, sie wohnt jetzt auch bei uns. Ich hoffe ich konnte mich mit meinem Bernstein Tipp revanchieren. Euch eine schöne Zeit und allzeit gute Fahrt. Herzlichst Ines und Steffen

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