Die Seenotretter

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Freitag, 11. August 2023

121. In Friedland

Mit Verspätung kommt der Blog von gestern.

Es is vormittags erstmal Einkaufstag - Kühlschrank wird gut gefüllt, am Samstag kommt nämlich Besuch. Anschließend muss das ganze Zeug verstaut werden, dazu wird immer der Kühlschrank ausgeräumt, gewischt und neu eingeräumt - so platzsparend wie möglich. Nicht immer eine einfache Angelegenheit, vor Allem später im Kühlschrank alles wieder zu finden, was man grade braucht. Klappt aber meistens. Nicht so wie in manch anderem Schrank findet man am Saisonende beim Ausräumen Sachen, nach denen man schon lange auf der Suche war. Gott sei Dank ist DAS im Kühlschrank noch nie passiert.

Am frühen Nachmittag machen wir uns landfein - wir sind eingeladen bei Moni und Frank. Die Beiden kennen wir aus Sietow. You remember? Cheffe hatte damals "Nachhilfe" gegeben auf ihrem Charterboot. Jetzt treffen wir sie in ihrem neuen Zuhause in Friedland / Brohm. Alles immer noch Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und gehört zur Feldberger Seenlandschaft. DAS ist eine ganz wunderbare Gegend - auch vom Auto aus gesehen. 

Die Strassen? Marke Patchworkteppich, aber kein Rumpelacker und keine Schleudertraumagefahr!


Das Haus unserer Gastgeber finden wir problemlos und schon beim ersten Anblick bin ich hin und weg ...



Das Haus ist das Verwalterhaus vom ehemaligen Gutshaus in Brohm. Das Gutshaus nebenan ist leider dem Verfall preisgegeben.


Das Häuschen von Moni und Frank ist allerdings prima erhalten und hat jetzt glückliche Besitzer gefunden. Frank stammt ursprünglich sowieso aus Friedland. Wir werden herzlich empfangen und bekommen sogleich eine Führung rund ums Grundstück. Hinterm Haus, quasi im Anschluss zum Garten geht ein Weg hinaus in den öffentlichen Park - durch wunderbaren alten Baumbestand.



Im Park gibts einen kleinen Teich ...


... und ein Bach mäandert ruhig dahin. Hier leben Rehe, Waschbär und Biber. Der Biber, by the way, raspelt in Monis Garten die Thujenhecke nieder.









Neben dem Weg, der zum Park führt, leben Hühner und Gänse hinterm Zaun. Die Weihnachtsgans wird schon im Frühjahr ausgesucht und lebt derweil glücklich auf großen Wiesen mit eigenem See.




Im Garten unserer Freunde darf natürlich das Gemüse nicht fehlen. Kartoffeln werden demnächst geerntet, Kürbisse usw. und Tomaten natürlich auch.


Einen Schuppen gibts auch - der bedarf, wenn sich die Zeit findet, noch einiger Zuwendung. Es war mal ein Stall, für Schwein, Kuh und ... nochwas, hab ich vergessen.


Jetzt sind wir einmal rum ums Haus und Grundstück, kommen wir vorne wieder an, vorbei am nächsten, ich glaube unbewohnten, Gehöft.


Entlang der Natursteinmauer gehts wieder in Monis Garten.





Dann die indoor - Führung - da zeig ich euch aber nix! Müsst ihr mir einfach glauben, dass es wirklich schön ist mit ganz viel Atmosphäre! Den Nachmittag geniessen wir im idyllischen Garten mit Aperol Spritz, danach schmeisst Frank den Grill an, unter Anderem gibts Wildbratwürste - aus Brohmscher Herstellung.
Beide, Moni und Frank, lieben Hunde. So ham unsere beiden Jungs das Glück, dass Frank mit ihnen jeweils noch ne Extrarunde dreht. Frank mit Brandy ...


... und mit Jack. Tja, Fuss gehn is mit Brandy einfacher!


Abends verabschieden wir uns und fahren heim, wieder über den Fleckerlteppich, aber Gott sei Dank ohne Wildbegegnungen.
Es war ein herrlicher Nachmittag und Abend, wir beide, Christian und ich haben die Gesellschaft von Moni und Frank total genossen und freuen uns, dass sie sich ihren Traum vom Häuschen auf dem Land in so wundervoller Weise verwirklicht haben!


Fazit des Tages:

- Wir leben gern auf der Madame,
Moni und Frank in Friedland ...
- der Name ist Programm!!


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